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MAC OS X Sierra – Recovery-Partition installieren

Irgendwann kommt man mal in den Genuss, sein MacBook oder Mac, HDD-technisch etwas upzugraden und eine neue HDD/SSD zu verbauen. Solange man sich nur im Rahmen einer zusätzlichen Platte zur schon bestehenden ‚Macintosh HD‘ bewegt, ist alles kein Problem. Doch was tun, wenn die alte Platte zu klein ist, man den Mac verkaufen will ( und man die komplette HD incl. aller! Partitionen gelöscht hat) oder ein Plattencrash die alte HD unbrauchbar gemacht hat.

Um die Recovery-Partition wiederherzustellen, kursieren im Netz jede Menge Anleitungen mit Skripten, Third-Party-Tools o.ä…. ( Google ist Dein Freund 😉 )

Im konkreten Fall ist ein Freund an mich herangetreten, der sein MacBook Air verkaufen will und mit einem boot-fähigen USB-Stick eine Neuinstallation von Mac OS X angestossen hat, aber vorher im FestplattenDienstProgramm alle Partitionen gelöscht! (nicht nur geleert) hatte. Die Installation per Web-Recovery und auch per USB-Stick waren an sich erfolgreich, nur fehlte das Recovery. (Apple gibt ja auf seiner Website an, dass bei einer Neuinstallation von Mac OS X automatisch das Recovery mit installiert wird. Das trifft wohl nur auf Speichermedien zu, die schon dementsprechend partitioniert sind. Dazu später mehr … )

Die Herausforderung ist hier, dass man ein komplett ‚jungfräuliches‘ System aufsetzen möchte, ohne die komplette Konfigurationsroutine von Mac OS X durchlaufen zu müssen, ohne ThirdPartyTools aus dem Netz und dass man am Ende ein funktionierendes, frisches System incl. Recovery-System hat.

Eigentlich ist das Ganze recht trivial.

  1. Man bootet den Mac vom USB-Stick (nach dem Einsschalten die ALT-Taste drücken) ins BootMenü
  2. Hier wählt man den USB-Stick als StartMedium aus
  3. im StartSystem wählt man im Menu das ‚FeldplattenDienstProgramm‘ aus und startet dieses
  4. Man erstellt 2 neue Partitionen auf der HDD/SSD mit folgenden Namen (case-sensitiv): ‚Macintosh HD‘ & ‚Recovery HD‘
  5. Partitionsgröße der ‚Recovery‘-Partition : 1 GB
  6. Partitionsgröße der ‚Macintosh‘-Partiton: Rest der Festplatte
  7. Filesystem der beiden Partitionen: HFS+ journaled
  8. Bestätigen der Partitionierung, ausführen und Schliessen des Programms
  9. Installation von Mac OS X Sierra auf der Partition ‚Macintosh HD‘
  10. je noch Geschwindigkeit des USB-Stick und des Mac-Systems sollte die Komplett-Installation nach ca. 20 – 35 Minuten fertiggestellt sein

Nun begrüßt Euch der Mac nach dem Booten mit dem Start in die Konfiguration des Mac OS X Sierra. Jetzt den USB-Stick entfernen und Neustarten.

Um zu Prüfen, ob die Recovery-Partition auch korrekt angelegt und gefüllt wurde, reicht beim Start das Drücken des ShortCut  CMD+R und es wird automatisch ins Recovery gebootet.

Im konkreten Fall hier braucht man weder irgendwelche Tools aus dem Netz, noch muss man vorher das System einmal komplett installieren um dann mit Skripten die Recovery-Partition ggf. zu befüllen. Alles geschiet mit bordeigenen Mitteln von Mac OS X, da die Installationsroutine von Mac OS X die Partition mit dem Namen ‚Recovery HD‘  für das Recovery verwendet!

Wie immer gilt, Kommentare, Anregungen und auch Kritik sind erwünscht !

 

Viel Erfolg

WordPress Designwechsel – Beitragsbilder – Größen ändern & neu generieren

voreingestellte Bildgrößen

Beitragsbilder weisen immer eine fest definierte Größe auf, welche normalerweise durch das Theme festgelegt werden. WordPress wird beim Hochladen neuer Bilder diese auf alle definierten Bildgrößen anpassen und unter Umständen auch zuschneiden.

Als Folge erstellt WordPress aus jedem Bild mehrere Versionen mit verschiedenen Größen. Das Theme verwendet dann je nach Stelle im Theme diese unterschiedlich großen Bilder.

Ein Beispiel: Man setzt ein Beitragsbild und lädst dafür ein 1920 x 1080 Pixel großes Bild hoch. WordPress generiert aus diesem Bild eine Thumbnail Version mit einer Größe von 125 x 125 Pixel für alle Archivseiten, ein 160 x 160 Pixel großes Bild für einzelne Beiträge und ein 800 x 400 Pixel großes Bild für die Artikel Slideshow.

Diese Bildgrößen kann man am einfachsten mit dem Simple Image Sizes Plugin verändern.

Unter WP Backend → Einstellungen  → Medien können dann die erforderlichen Maße eingestellt werden  !

Sind alle neuen Bildgrößen korrekt eingestellt, muss man die ..

Bilder neu generieren

Dies erfolgt ganz bequem via WP Backend → Einstellungen  → Medien.  Hier fast bis ganz nach unten scrollen und die Artikelbilder auswählen, die neu generiert werden sollen.

Genauso mit den Inhaltstypen verfahren und dann kann der Prozess via

gestartet werden.

Je nach Anzahl der verwendeten Bilder auf der gesamten Website variiert jetzt natürlich die Ausführungszeit.

Das wars auch schon. Dieses kleine und wie ich finde, nützliche PlugIn, hat mir zumindest, viel Zeit und Ärger beim Wechsel zu einem neuen WordPress erspart !

Viel Erfolg und Spaß beim ausprobieren !

morgentliche Eindrücke aus luftiger Höhe

Die Bilder von heute morgen möchte ich niemandem vorenthalten.

Der NORD/LB –  Tower in Hannover glüht im morgenrot vor sich hin.

 

 

Der blick Richtung Sonnenaufgang lässt einen schon fast wieder träumen.

Ich wünsch einen charmanten letzten Märztag 2017. 😁

Fibaro Home Center 2 – LogDateien extrahieren – Update: V 4.540

Bekanntlichermaßen läuft das Fibaro HC2 auf einem Linux OS.
Doch ohne root Rechte konnte man sehr schwierig die System Logs lesen. Wenn man sich root Rechte verschafft, verfällt jedoch die Hersteller-Garantie.
Bei den Z-Wave- oder HC-Server-Logs ist noch kniffliger, an die kommt man zwar als Entwickler ran, jedoch für den ‚ideal-Standard‘-Benutzer ist das fast unmöglich.

Seit der Beta 4.111 ermöglicht Fibaro den Zugriff auf folgende Log-Dateien via Web-Aufruf den Zugriff:

# Server-Logs

fibaro.HCServer.log
fibaro.installerBatteryMonitor.log
fibaro.ServicesMonitor.log
fibaro.ServiceUpdate.log
fibaro.Scripts.log
fibaro.Zwave.log

# System-Logs

cron
cron.1
cpu.log
dbSize.log
disk.log
dmesg.log
interfaceData.log
lighttpd-access.log
lighttpd-errors.log
logrotate.status
meminfo.log
messages
messages.1
migration.log
netstat.log
ps.log
requestsToServer.log
serialNumber.log
user.log
version.log

Um an diese Log-Dateien zu kommen, muss man einen Logs-File-Dump laden:

http://homecenter2-IP/services/system/logsDump.php

Diesen Log-Dump entschlüsselt man dann folgt:

# entschlüsseln des Log-Dumps
openssl enc -d -aes-256-cbc -in LogsDump.tar.gz -out Logs.tar.gz -k fibaro-hc2
# entpacken des Log-Archivs
tar -xvfz  Logs.tar.gz

Viel Spass beim analysieren der Log-Dateien.

Update: funktioniert auch noch in der aktuellen Version 4.540 !

Quelle: intuitech.de